Freisprechung_der_ersten_Auszubildenden

„Prototypen“ mit besten Abschlüssen

Freisprechungsfeier für die ersten fünf Lehrlinge, die im Unternehmen microart in Altenkreith selber ausgebildet wurden. (Artikel aus dem Bayerwaldecho vom 23.7.15)

„Unsere Prototypen sind gut durchs Ziel gegangen“. So Dr. Alexander Artmann, Firmeninhaber der microart im Rodinger Industrie- und Gewerbegebiet Altenkreith, bei der Freisprechungsfeier für die ersten fünf Lehrlinge, die im Unternehmen selber ausgebildet wurden und nun einen sauberen Abschluss hingelegt haben. Alle fünf Zerspanungsmechaniker werden auch nach ihren Prüfungen im Betrieb verbleiben.

Zur Freisprechungsfeier im Gasthaus Lindenwirt in Hetzenbach konnte Dr. Alexander Artmann nicht nur die frischgebackenen Facharbeiter, sondern auch deren Eltern sowie die Ausbilder Thomas Zeitler, Marius Schichtl und Christian Reisinger begrüßen. Ein herzlicher Gruß galt auch den beiden weiteren Mitgliedern der Geschäftsleitung, Michael Kerscher und Thomas Semmelmann.

„Die ersten fünf Zerspanungsmechaniker haben ihre Ausbildung bei mircroart mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen“, so Dr. Artmann. Sie werden auch als Facharbeiter übernommen, die microart sei als expandierendes Unternehmen auf solche Fachkräfte angewiesen. Sie hätten die idealen Grundlagen dafür, nicht auf dem erreichten Ziel stehen zu bleiben, sondern sich weiterzubilden und eines Tages Führungspositionen einzunehmen.

Derzeit, so der Firmeninhaber, lernen bei microart 19 Lehrlinge den Beruf des Zerspanungsmechanikers, im September beginnen hier zehn weitere ihre Ausbildung. Derzeit werden bereits die ersten Lehrverträge Ausbildungsbeginn im September 2016 geschlossen. Ein herzlicher Dank galt nicht nur den neuen jungen Facharbeitern, sondern auch „den Eltern dafür, dass sie uns vor drei Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben“.

Ein herzlicher Dank galt bei dieser Gelegenhet auch den Ausbildern. Der Begriff „Freisprechung“ komme daher, so Dr. Alexander Artmann, dass früher die Lehrlinge auf Gedeih und Verderb ihren Lehrherren untergeordnet waren und mit dem Eintritt in die Gesellenzeit von „frei gesprochen“ wurden und auf Wanderschaft gehen konnten. Diese Wanderschaft hätten die neuen Facharbeiter zum Glück für die Firma nicht angetreten, zu ihren hervorragenden Prüfungsergebnissen mit einem Schnitt von insgesamt 1,4 könne man nur herzlich gratulieren. Mit einem gemeinsamen Essen und bei guter Unterhaltung wurde die Feier fortgesetzt.